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Wie du deine Lebendigkeit ins Leben zurückholst

Aktualisiert: vor 5 Tagen

Viele Menschen funktionieren und das ganz wunderbar. Sie fühlen sich sehr leistungsstark und wirken zuweilen irgendwie getrieben. Manchmal fehlt etwas ganz Entscheidendes zu ihrem Glück: ein inneres Gefühl der Wärme und Sicherheit.


Funktionieren als Überlebensmechanismus in der Leistungsgesellschaft

Es ist fast schon natürlich, dass Menschen sich immer mehr auf ihre Funktionalität fokussieren. Schließlich wird bereits in der Schule ein gewisser Leistungsdruck ausgeübt und bedenklich viele Eltern messen den Wert ihrer Kinder an deren Anpassungsfähigkeit.


Irgendwann werden unangenehm bewertete Gefühle wie Wut, Angst oder Traurigkeit gar nicht mehr wahrgenommen. Und folglich wird auch anderen Menschen nicht zugestanden, solche Gefühle zu zeigen.


Man benötigt schon ein starkes Selbstwertgefühl, um, in einer auf Funktionalität ausgerichteten Gesellschaft, verletzlich und damit menschlich sein zu können.


Schicksalsschläge als Chance

Glücklicherweise gibt es immer mehr Menschen, die es satt haben, sich selbst als „funktionierend, aber unlebendig“ zu erleben. Manche werden von Schicksalschlägen oder Erkrankungen wachgerüttelt oder geraten an Menschen, die zum Hinterfragen anregen. Was dann folgt, ist oft eine jahrelange aufregende Reise zu dem inneren Kern.

Was unter der Funktionalität verborgen ist

Es geht darum, Schicht für Schicht abzutragen, abgespaltene Gefühle zuzulassen und Grenzen kennenzulernen. Denn ist der Modus der Funktionalität erst einmal ausgesetzt, tummeln sich so manche Traumata, Wutansammlungen und Ängste darunter.


Dann werden auch Glaubenssätze sichtbar, die zuweilen im Unterbewusstsein herumgeisterten und vielleicht die ein oder andere Chance im Leben ungenutzt bleiben ließen.


Vielleicht kommen Versagensängste zum Vorschein, oder es brechen sich Schuldgefühle Bahn. Was auch immer unter der Funktionalität liegt, es ist meistens unangenehm und etwas furchteinflößend.


Und genau darum halten so viele Menschen mit den unterschiedlichsten Strategien am Funktionsmodus fest. Sätze wie „Stell dich nicht so an.“ oder „Verletzlichkeit ist was für Weicheier.“ treiben Menschen dann zu funktionalen Höchstleistungen an und erzielen damit auch Erfolge.


Doch der Preis ist hoch. Denn was nützen ein volles Konto und gesellschaftliches Ansehen, wenn doch die elementare Wärme fehlt?


Die Reise zur Lebendigkeit

Begibt man sich aber auf den Weg und ist bereit, das eigene Leben neu zu gestalten und Unannehmlichkeiten in Kauf zu nehmen, wird man auf und nach der Reise ebenso Erfolg haben.


Und dieser Erfolg hat nichts mit materiellem Reichtum oder gesellschaftlicher Akzeptanz zu tun. Vielmehr erlangt man dadurch innere Wärme und ein Selbstwertgefühl, das stabil und tragfähig ist. Dies ist die Basis für tatsächliche Leistungsfähigkeit.


Eines ist in diesen unruhigen Zeiten ganz sicher: man wird auf Menschen und Umstände treffen, die den Prozess des „Schichtenabtragens und Aufarbeitens“ unterstützen und dazu beitragen, das Gefühl der inneren Wärme zu stärken.




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