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Selbstfürsorge im Alltag: 5 Tipps für Hochsensible

Aktualisiert: Nov 16

Für Menschen mit Hochsensibilität ist jeder Tag mit einer potentiellen Reizüberflutung verbunden. Vor allem die aktuelle Situation erzeugt große Unsicherheiten und lässt gewohnte Routinen wegfallen. Umso wichtiger sind jetzt kleine Selbstfürsorge-Inseln im Alltag, um selbstbestimmt immer wieder in die Balance zurückzufinden.

Doch wie kann es Hochsensiblen gelingen, innerhalb dieser äußeren Umstände in der eigenen Mitte zu bleiben? Ich habe einige Möglichkeiten für dich herausgesucht, die jeden Tag ein wenig Selbstmitgefühl in dein Leben zaubern.



Tipp 1: Achtsames Einatmen am Morgen

Bevor du morgens aus dem Bett steigst, kannst du dir fünf Minuten Zeit nehmen, um behutsam aufzuwachen. Es ist mehr geholfen, den Wecker etwas zeitiger klingeln zu lassen, aber dafür mit Achtsamkeit in den Tag zu starten, als bei dem ersten Piepton aus dem Bett zu springen.

Selbstfürsorge für Hochsensible bedeutet in diesem Fall: in den Körper hineinfühlen, sich genüsslich strecken und tief in den Bauch einatmen. So bekommt dein (noch schläfriger Körper) die Chance, sich auf das Aufstehen vorzubereiten. Vielleicht spürst du noch einmal kurz in die Wärme des Bettes hinein. Dann ist jede Faser von dir bereit für das, was ansteht.

Tipp 2: Entspanntes Frühstück ohne Reizüberflutung

Viele Menschen schalten gleich am Morgen Fernseher, Laptop und Radio ein, um sich über die Neuigkeiten zu informieren. Für Menschen mit Hochsensibilität ist das keine gute Idee. Der Alltag wird noch genug Reizquellen bereithalten, die mehr oder weniger inneren Stress herbeiführen.

Ein Frühstück in Stille mit gesunder Kost ist Selbstfürsorge pur. So kannst du dich noch einmal erden, bevor der Alltag Fahrt aufnimmt. Viele Hochsensible nutzen diese Zeit auch, um ihr Traumgeschehen zu verarbeiten oder den Tag zu strukturieren.

Tipp 3: Kleine Pausen zwischendurch

Wenn du sehr sensibel auf äußere und innere Reize reagierst, empfehlen sich kurze Entspannungsübungen, die du während des Alltags einbaust. Während der Arbeit könntest du ganz bewusst deine Atmung beobachten. Wenn du einmal zehn Minuten Zeit findest – wie wäre es mit einer kurzen Körperübung?

Vielleicht bemerkst du, dass dein Gehirn langsam überfordert ist. Selbstfürsorge bedeutet dann, dass du dich bewusst aus dem Alltag herausnimmst und machst, was immer dir hilft. Ein kleiner Spaziergang durch den Wald oder ein Power Napp auf der Couch können Wunder wirken.

Tipp 4: Aufmerksamkeit bewusst auf Positives lenken

Glück ist häufig eine Frage der Einstellung. Hochsensible werden von äußeren Einflüssen stärker beeinflusst, als Menschen mit „normaler“ Sensibilität. Wenn du für dich selbst sorgen willst, dann schau, wo es nützlichen und stärkenden Content gibt.

Vielleicht schlägst du das Fotoalbum des letzten Urlaubs auf oder begibst dich in die Nähe von Menschen, die dich stärken. Die eigene Wahrnehmung kann selbstbestimmt auf positive Dinge gelenkt werden, sodass Gefühle von Wärme, Geborgenheit und Glück eine Chance bekommen.

Tipp 5: Dankbar sein für das, was gut ist

Wenn der Tag sich dem Ende neigt und du ins Bett gehst, lohnen sich noch ein oder zwei Minuten, die du in Dankbarkeit verbringst. Wir halten es für selbstverständlich, dass unser Körper funktioniert, die Natur ihrem Rhythmus folgt und die Welt sich immer weiterdreht. Die jetzige Zeit veranschaulicht, wie schnell sich Selbstverständlichkeiten in Luft auflösen können.

Du kannst deine Hochsensibilität pflegen und selbstfürsorglich mit dir umgehen, indem du dir selbst dankst, dass du diesen Tag gut gemeistert hast. Sicher bist du von Menschen umgeben, die dir wichtig sind und denen du Vertrauen schenkst. Auch für sie kannst du dich bedanken.


Fazit

Selbstfürsorge in den Alltag zu integrieren, ist eine gute Möglichkeit, um Hochsensibilität zu schützen. Diese kleinen Tipps sind je nach individuellem Geschmack veränderbar. Wie auch immer die äußeren Umstände sind, du kannst dein inneres Gleichgewicht durch selbstwirksames Handeln fördern.


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