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Reizarme Gartenarbeit

Vielleicht hat der ein oder andere das Glück, eine Terrasse, einen Balkon oder sogar einen Garten zu haben. Es bietet sich selbst auf dem kleinsten Fleckchen die Möglichkeit an, Blumen zu pflanzen oder Gemüse anzubauen. Mancher scheut sich vielleicht vor der ganzen Arbeit, die mit dem Gärtnern einherzugehen scheint. Aber mit ein paar wenigen Arbeitsschritten und ein bisschen Organisation lässt sich diese ziemlich reizarm und entspannt gestalten.


Die Vorbereitung

Welcher Standort ist verfügbar und was kannst du dort anbauen? Wenn es sich um eine Terrasse oder einen Balkon handelt, bietet sich an, einmal genau den Sonnenverlauf über den Tag zu beobachten. Dann weißt du sicher, welche Pflanzen sich eignen, um mit den Lichtverhältnissen zurechtzukommen. Sehr insektenfreundliche Blumen mögen oft einen sonnigen Standort. Einige Gemüsearten, wie Gurken oder Lauchsorten benötigen weniger Sonnenlicht und fühlen sich auch im Halbschatten wohl. Außerdem sollte noch beachtet werden, ob der Regen direkt auf die Pflanzen trifft oder nicht (z.B. wenn über der Terrasse ein Balkon hängt). Um zu wissen, wie groß die mögliche Anbaufläche ist, kann man sich schon einmal Gedanken über die mögliche (Hoch-)Beetgröße machen. Wenn diese kleinen Dinge „inspiziert“ wurden, kann auch schon der nächste Schritt erfolgen.


Die Wahl der Pflanzen

Es ist wichtig zu wissen, dass es auch in der Pflanzenwelt mehr oder weniger gut funktionierende Nachbarschaften gibt. Einige davon sind von einem guten und freundschaftlichen Klima geprägt, woraus beide Nachbarn einen Vorteil gewinnen. Andere wiederum vertragen sich gar nicht und das wirkt sich auf die Gesundheit und letztlich den Ertrag der Pflanzen aus. Vor allem beim Gemüseanbau lohnt es sich wirklich, Pflanzen zu wählen, die nebeneinander gut zurechtkommen. Es gibt Tabellen, aus denen man ablesen kann, welcher Nachbar für eine bestimmte Pflanze geeignet ist. Beispielsweise vertragen sich Tomaten gut mit Kohlsorten, aber nicht mit Gurken. Und einige Kräuter können als natürliche Schädlingsabwehr zwischen den Gemüsepflanzen fungieren, auch dazu gibt es zahlreiche Tabellen. Natürlich solltest du grob abschätzen können, wieviel Platz die einzelnen Pflanzen im Beet einnehmen werden (das steht hinten auf der Verpackung), um die Menge und die Vielfalt der Pflanzenarten bestimmen zu können. Ich würde empfehlen, zu Beginn mit Sorten zu starten, die nicht vorgekeimt werden müssen, sondern direkt als Samenkorn ins Freiland gepflanzt werden können. Es eignet sich zudem, einen kleinen Beetplan zu erstellen, damit du weißt, welche Pflanze wohin gepflanzt wird.


Die Gestaltung des Beetes

Nachdem nun klar ist, was gepflanzt wird und welcher Platz zur Verfügung steht, geht es an die Beetgestaltung. Im Garten finden sich häufig Hochbeete und normale „Bodenbeete“. Diese können vor der Aussaat ein wenig mit Dünger versehen werden. Auf der Terrasse oder dem Balkon bieten sich kleine Hochbeete an. Diese können entweder gekauft oder mit ein paar Handgriffen selbst gebaut werden. Der Eigenbau nach Maß hat den Vorteil der idealen Platzausnutzung, macht aber etwas Arbeit. Um erstmal ein Gefühl für Gartenarbeit zu bekommen, eignet sich ein kleines Hochbeet, dass am ausgewählten Standort platziert wird. Gefüllt wird es unten mit ein paar Ästen und Zweigen, Komposterde und Pflanzerde. Es macht großen Spaß, in der Natur nach alten Ästen zu suchen, die als Drainage ins Hochbeet gelegt werden. Kompost- und Pflanzerde gibt es im Baumarkt, oder man fragt einen lieben Bekannten, der vielleicht etwas Erde zu verschenken hat. Ist das Beet voll, wird es entsprechend dem Beetplan bepflanzt und mit dem Pflanzdatum versehen.


Nun heißt es nur noch: regelmäßig gießen; ab und an „Unkraut“ zupfen; ERNTEN und GENIEßEN!




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