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Es ist mir ein Bedürfnis...

...mir mein Leben so einfach und reizarm wie möglich zu gestalten. Das bedeutet für mich, wenigen bis keinen Stressoren ausgesetzt zu sein, viel frei verfügbare Zeit zu haben und Dingen nachzugehen, die mir Spaß machen. Ich habe viele Jahre meines Lebens genau im Gegenteil davon gelebt, weil man mir früher erzählt hat, dass ich es mir nicht zu leicht machen dürfte und das Leben schwer sei. Außerdem müsse ich öfters meine Ellenbogen zeigen, um in einer auf Leistung getrimmten Gesellschaft zurechtzukommen. Kurzum: Vergiss deine Träume und kümmere dich um dein Überleben.


Diese Glaubenssätze mauern viele von uns ein. Ich weiß, dass ich nur einer von vielen Menschen bin, dem diese Gedanken immer und immer wieder erzählt wurden/werden. Sie erzeugen langsam aber sicher ein unsichtbares Gefängnis. Sie lassen uns einfrieren, den Weg des geringsten Widerstandes wählen und unsere Träume verblassen. Dann irgendwann haben wir vergessen, was uns einzigartig gemacht hat, welche Ecken und Kanten unseren Charakter prägten. Und je länger wir in diesem Muster verharren, desto lebloser empfinden wir unser Leben.


Dieses Glaubensmuster ist „nur“ ein Glaubensmuster. Ich kann selbst entscheiden, ob es meine Wahrheit ist oder nicht. Dieser Schritt erfordert Mut, Ausdauer, Neugierde und die Entscheidung für mich selbst. Denn ich werde anecken, mich rechtfertigen müssen, Menschen in meinem Umfeld „austauschen“, um mir langsam aber sicher ein Glaubensmuster zuzulegen, welches die Basis für Leichtigkeit und Lebensfreude bildet.

Viele von uns glauben leider, dass sie nicht das Recht hätten, sich ihr Leben schön zu gestalten. Lieber halten sie aus, werden krank, schleppen sich vorwärts und verbreiten schlechte Laune. Dabei könnten sie glücklich sein, sich selbst kennen und schätzen lernen. Erst, wenn die Anpassung zugunsten der eigenen Entfaltung aufgegeben wird, beginnt das eigene Leben wirklich.


Und darum habe ich auf jeden Fall das Recht, mich aus Situationen herauszuhalten, die mir nicht gut tun, mich mit Dingen zu umgeben, die mich erfreuen und Entscheidungen zu treffen, die sich intuitiv richtig anfühlen, obwohl der Verstand mit erhobenem Zeigefinger droht. Die Erfüllung meiner Bedürfnisse ist zu meinem wichtigsten Gebot geworden. Und darum bitte ich jeden darum, sich selbst wahrzunehmen und das schönste Leben zu verwirklichen, das man sich vorstellen kann. Gewiss wird dieser Weg von Höhen und Tiefen geprägt sein. Doch am Ende des Tages blickt man stolz in den Spiegel, lächelt sich zu und weiß, dass man lebendig ist.






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