• elocina

Die Farbpalette deines Lebens

Aktualisiert: Okt 1

Das Leben hat viele Facetten. Je nachdem, was du wahrnimmst, ist das Leben mal schwarz, mal weiß, vielleicht aber auch größtenteils grau oder schillernd bunt. Für Einige gibt es nur ein „entweder, oder“, im schlimmsten Fall sogar vollkommene Alternativlosigkeit. Viele Teile der Farbpalette sind dann ganz und gar abhanden gekommen.

Menschen, die eher pessimistisch eingestellt sind, werden manchmal als „Schwarzmaler“ bezeichnet. Die Farbpalette ist dann auf das absolute Minimum zusammengeschrumpft. Ein wenig besser geht es denjenigen, die wenigstens noch einen positiven Pol wahrnehmen können. Dann pendeln sie immer zwischen schwarz und weiß, das ist anstrengend und auf Dauer kräftezehrend. Glücklich sind die Menschen, deren wahrgenommenes Farbspektrum so groß ist, dass für jede Situation genug Handlungsspielraum zur Verfügung steht. Das heißt also, dass zwischen den Extremen genug Farbfacetten (Möglichkeiten) liegen, die bei Bedarf genutzt werden können.


Wie Erfahrungen unsere Wahrnehmung beeinflussen

Aus welchem Farbspektrum wir uns bedienen, ist wieder mal von verschiedenen Faktoren abhängig. Bestimmte Erfahrungen und Prägungen, sowie der gesellschaftliche Kontext lehren uns, wie wir einige Dinge wahrnehmen (sollten), um gut zurechtzukommen. Für einige Branchen ist es sogar grundlegend wichtig, dass wir uns in unseren Handlungsmöglichkeiten stark eingeschränkt fühlen. Einige äußert sonderbare Versicherungen oder die Angst vor Altersarmut führen dazu, dass wir den Großteil der Farbpalette ausblenden.


Alternativlosigkeit führt zu Stress und Zwang

Dann zahlen wir lieber für absurde Eventualitäten oder stecken in einem Job fest, der uns so krank macht, dass wir es gar nicht bis zur Altersarmut schaffen. Je weniger Alternativen uns einfallen und je einseitiger unsere Farbpalette ist, desto anfälliger sind wir für Stress und Ängste. Darum ist es umso wichtiger, die vielen Farben in unserem Leben wahrnehmen zu lernen. Langsam aber sicher schlendern wir dann auf einer farbenfrohen breiten Straße umher, anstatt auf einem schmalen, huckligen Weg entlangzuhasten.


Gerade jetzt wäre es einfach, uns in unserem Handlungsspielraum eingeschränkt zu fühlen. Aber wir könnten auch wahrnehmen, dass wir weniger häufig den Wohnort verlassen müssen, dass die Umwelt geschont wird, indem wir weniger Treibstoff benötigen, dass wir mehr Zeit haben, um unsere Gesundheit zu stärken oder dass jetzt Zeit für eine lange geplante und stets verschobene Onlineweiterbildung ist. Natürlich ist jetzt auch eine Zeit, in der vielen Menschen ihre Alternativlosigkeit bewusst wird und ihre Ohnmacht sie so schmerzt, dass andere darunter leiden.


Wir können beeinflussen, wie viele Facetten unser Leben hat. Und es liegt in unserer Hand, wie groß der Handlungsspielraum ist, aus dem wir unsere Möglichkeiten schöpfen.


© 2020 by elocina

Proudly created with Wix.com

Weitere Infos gibts auf
  • Instagram
  • Facebook