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Die EINZIGE Meinung, die wirklich zählt

Es ist ein Thema, das jeden Menschen beschäftigt. Bin ich richtig, so wie ich bin? Kann ich das so machen? Was werden die anderen davon denken? – all das sind Fragen, die zur menschlichen Existenz genauso dazugehören, wie das Atmen. Besonders in jungen Jahren versuchen wir, es den Anderen so recht wie möglich zu machen, ihre Bedürfnisse und Erwartungen an uns zu erfüllen. Im günstigsten Fall bemerken wir nach einiger Zeit, dass unsere eigene Persönlichkeit stark darunter leidet. Wenn es schlecht läuft, haben wir sie schon völlig vergessen.

Ich habe vor einigen Jahren an einer Universität gearbeitet. Dort hatte ich einige Kolleg*Innen, die sich viele Gedanken um ihr Ansehen machten und stets darauf bedacht waren, dass sich keiner ein negatives Urteil bilden konnte. „Komisch…“, dachte ich…“, dass man mit Mitte 30 immer noch nach dem Pläsir der anderen lebt, aber kann ja jeder machen, wie er will“, war dann mein persönliches Fazit. Das absolut Ulkige an diesen Menschen war jedoch, dass sie mir mitteilten, dass ich doch mehr für mich selbst und meine Bedürfnisse einstehen soll. Das machte für mich absolut keinen Sinn und ehrlich gesagt hatte ich auch keine Ahnung, wie ich darauf reagieren sollte.

Ich bin jetzt zwar noch nicht besonders alt, aber habe genug Erfahrungen gesammelt, um zu einer wichtigen Erkenntnis zu gelangen: Die einzige Meinung, die im Leben wirklich von Bedeutung ist, ist die Eigene. Vor allem in schwierigen Zeiten lohnt es sich, den eigenen Fühlern zu vertrauen, seine Vorhaben umzusetzen und Widerstände als Herausforderung und nicht als Blockaden anzusehen. Denn nur ich selbst weiß, was am Besten für mich ist und was meine Bedürfnisse sind.

Meinungen sind so mannigfaltig, wie es Menschen auf der Erde gibt. Sie sind Resultate aus Erfahrungen, Einflüssen und wiederum den Meinungen anderer Menschen. Manchmal werden sie revidiert oder verändert und manchmal behalten sie ihre Gültigkeit für eine sehr lange Zeit. Wenn man Personen gut kennt, kann man nachvollziehen, auf welcher Grundlage sie ihre Meinungen gebildet haben.

Das Schwierigste und vielleicht auch Wichtigste ist es, die eigene Meinung zu vertreten und mit Konfrontation gut umgehen zu lernen. Auch das ist unbequem und gelingt verständnisvollen Menschen gegenüber natürlich viel besser, als bei denen, die ihre Sicht der Welt für die absolut Wahre halten und nicht einmal ansatzweise dazu bereit sind, sich in ihre/n Diskussionspartner*In einzufühlen.

Was auch immer das Leben anschwemmt…je selbstbewusster und bedürfnisorientierter wir unser Leben gestalten, desto zufriedener und freier fühlen wir uns.





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